Ein wenig Restschnee lag noch im Schwarzwald, als wir diese Grube besuchten. Der Zugang war zwar schnell gefunden, jedoch durch einen vor dem Mundloch liegenden Felsen verschlossen. Mit einem Stück Bergbauschrott ließ sich dieser mit viel Mühe um ein paar Zentimeter verrücken, gerade so viel, dass wir uns durch den Spalt hindurchzwängen konnten.
Hinter dem Mundloch tat sich ein stark abschüssiger, vermutlich vorindustrieller Stollen auf, der nach einer 180° Kurve auf die Decke des Hauptförderstollens führte. Dieser ungewöhnliche Zugang verleiht der Grube den wie immer fiktiven Namen "Deckenstollen". Durch ein kleines Loch schlüpften wir in den Stollen hinunter.
Zu bestaunen gab es in dieser kleinen Grube vor allem den Förderschacht inklusive beider Förderkörbe und erhaltener Fördermaschine. Vor dem Schacht war auch noch eine handbediente Schiebebühne für die Grubenbahn vorhanden.